Hornhautverkrümmung: Ursachen, Symptome und Behandlung
Ursachen einer Hornhautverkrümmung
Eine Hornhautverkrümmung ist zumeist angeboren und wird dementsprechend genetisch vererbt. Die Symptome einer Hornhautverkrümmung treten somit zumeist bereits in der Kindheit auf – und entwickeln sich im Laufe des Lebens auch nicht zurück, sondern bleiben konstant.
Als weitere Ursache für Astigmatismus können Unfälle, Augenoperationen oder Augenkrankheiten genannt werden. Diese können in schwerwiegenden Fällen zu Vernarbungen und damit zu Unregelmäßigkeiten in der Hornhaut führen.
Hornhautverkrümmung bei Kindern: Hier ist Vorsicht angebracht
Wenn Kinder über Kopfschmerzen klagen oder Schwierigkeiten beim Sehen haben, sollte man umgehend einen Augenarzt oder einen Optiker konsultieren. Es könnte sich um eine Hornhautverkrümmung handeln – insbesondere, wenn ein oder beide Elternteile davon betroffen sind, da Astigmatismus genetisch vererbbar ist. Bei Kindern mit Sehschwäche ist es grundsätzlich wichtig, dass Sehschwächen aller Art schnell korrigiert werden, damit sich der Sehsinn voll entwickeln kann.
FAQ – Häufige Fragen zur Hornhautverkrümmung
Astigmatismus, auch Hornhautverkrümmung oder Stabsichtigkeit genannt, ist eine Fehlsichtigkeit, bei der die Hornhaut nicht gleichmäßig rund geformt ist. Dadurch werden Lichtstrahlen unterschiedlich gebrochen und treffen nicht punktgenau auf der Netzhaut zusammen, was zu verschwommenem und verzerrtem Sehen führt.
Typische Symptome sind unscharfes Sehen in der Nähe und in der Ferne. Daraus resultieren Kopfschmerzen, brennende Augen und Schwindel aufgrund der Überanstrengung der Augenmuskulatur, die versucht, die Fehlsichtigkeit auszugleichen.
Eine Hornhautverkrümmung ist meist angeboren und genetisch bedingt. Sie kann jedoch auch im Laufe des Lebens durch Augenoperationen, Verletzungen oder Krankheiten entstehen, welche die Hornhaut beispielsweise durch Vernarbungen unregelmäßig verformen.
Eine Hornhautverkrümmung wird in der Regel mit speziell geschliffenen Brillengläsern (Zylindergläsern) oder formstabilen Kontaktlinsen behandelt. Diese gleichen die ungleichmäßige Krümmung der Hornhaut aus.
Eine Korrektur des Astigmatismus sollte ab etwa 0,75 Dioptrien erfolgen, um Folgesymptome wie Kopf- und Augenschmerzen oder Sehbeschwerden zu vermeiden.
Bei Kindern ist eine rechtzeitige Behandlung besonders wichtig, um eine vollständige und normale Entwicklung des Sehvermögens zu gewährleisten. Bleibt eine Sehschwäche unbehandelt, kann dies zu dauerhaften Sehstörungen führen, da das Gehirn mangels scharfer Bilder den Sehsinn nicht richtig ausbildet.